Ich hätte die letzten Monate beinahe täglich ein Foto einer Libelle hier zeigen können. Das habe ich aber nicht und deshalb kommt jetzt eine umfangreiche Galerie mit Fotos der Stuttgarter Libellenbevölkerung an den Start.
Fazinierend finde ich die unterschiedlich gefärbten Muster ihrer Körper und die scheinbar überdimensionierten Augen, die aus bis zu 30.000 einzelnen Augen bestehen. Im Larvenstadium leben Libellen im Wasser; nachdem sie aus ihrem alten Körper geschlüpft sind gehen ihre Beutezüge in der Luft mit vier Flügeln weiter.
Im englischen nennt sich die Libelle “Dragonfly”, wieder zurückübersetzt hieße das dann Drachenfliege – eine exzellente Beschreibung wie ich finde.

Warmes und sonniges Frühlingswetter hier in Stuttgart und das seit über einer Woche; zusätzlich hat sich die Quantität meiner Freizeit temporär erhöht… Meine Wohnung hat leider keinen begehbaren Außenbereich vorzuweisen – zum Ausgleich sind aber gleich mehrere wunderbare Parkanlagen oder die Wilhelma in der Nähe.
Und so kam es, dass ich die letzten Tage öfter im Rosensteinpark oder am Killesberg im Höhenpark unterwegs war. Die Outdoor Fotosaison ist nun endlich eröffnet, die Natur sprießt, blüht, krabbelt, zwitschert und summt wieder.
Neben der neuen Galerie unten habe ich auch viele der bestehenden Galerien mit neuen Fotos erweitert.
Dieses seltsame Tier hat heute sehr lange und artig auf einem Baum für mich posiert. Ich habe schon viele komische Viecher gesehen und fotografiert, aber was soll denn das bitteschön sein? Ausgegtattet mit flauschigem Tiergerfell, den Flügeln einer Fliege, Augen und Beine sind vom Schmetterling und vorne am Kopf noch ein langer dolchartiger Rüssel mit einer kleinen Antenne darüber…
Zuhause habe ich das Internet befragt und nach 10 Minuten hatte das Tier einen Namen. Darf ich vorstellen: Der Große Wollschweber (Bombylius major).
Ein bekanntes, aber dennoch verdrängtes Problem: Heimatlose Elefanten besiedeln zivile Wohnräume im Herzen von Stuttgart. In diesem Fall handelt es sich um das Foyer im H7-Gebäude bzw. die ehemalige Bahndirektion am Hauptbahnhof.
Ok, das Foto ist montiert, und die Story dazu etwas fern der Realität. Aber der Elefant hätte sowieso durch keine der Türen gepasst. Deshalb habe ich die digitale und somit schonendere Variante gewählt.
Sonntag Abend am Pragsattel. Das Duell: Vogelmob gegen Bildermob! Ein Schwarm Stare (?) teilweise bewaffnet mit Exkrementen und der Bildermob feuert mit der Kamera dagegen. Auf beiden Seiten Schussattacken, eine letzte Angriffswelle aus der Luft und der Vogelschwarm tritt den Rückzug an. Bildermob sauber, Fotos im Kasten und damit eindeutiger Sieger des Duells!

Heute war ich, einer Eingebung folgend auf dem Pragfriedhof in Stuttgart. Wie vermutet, wuselten hier einige Eichhörnchen umher bzw. sie waren beschäftigt mit der Lokalisierung von Nahrung oder dem Verzehr selbiger.
Wie immer bei solchen Fotomotiven war viel Ausschuss dabei, für eine kleine Fotogalerie hat es gereicht.
Wie angekündigt, noch mehr Fotos aus dem Urlaub. Neben frei fliegenden Schmetterlingen in Mecklenburg hatte ich noch im Schmetterlingsgarten in Alt Schwerin ein paar exotische Falter fotografiert.
Das finale Highlight war aber der Garten meines Onkels in Sachsen-Anhalt. Hier ließen sich Schmetterlingsfotos fast im Akkord machen! Das war auch gut so, denn die halten fast nie still, was die Ausbeute an scharfen Bildern deutlich reduziert.
Faszinierend finde ich, dass ein Schmetterling aus der Ferne betrachtet meistens sehr lieblich erscheint. Wenn man aber näher hinschaut, so wirken die Gesichter alles andere als lieblich – eher wie von einem anderen Stern.
Ich bin der Zivilisation für zwei Wochen entflohen, und habe selbige durch Natur sowie ein Zelt ersetzt. Und die Natur ist dort dermaßen intakt, dass ich in kürze noch eine extra Bildergalerie Schmetterlinge hier reinstellen muss.
10 Tage habe ich die Seenplatte erkundet, davon drei Tage im Müritz Nationalpark. Ich hatte u. a. Begegnungen mit Glühwürmchen, einem Fuchs am Nachmittag, einer Ringelnatter, Eisvögeln sowie andere unzählige Wasservögel.
Landschaftlich auch sehr schön, etwas hügelig mit urigen Wäldern, viel Landwirtschaft und natürlich jede Menge Seen. Ein Klick auf das Bild verrät mehr.
Nach längerer Abstinenz ein kurzes Lebens- /Bilderzeichen sowie die Ankündigung für mehr Fotos in naher Zukunft – an dieser Stelle. Vorab eine sympathische Möwe an der Mecklenburgischen Seenplatte in Malchow.

Samstag war ich auf der Schwäbischen Alb unterwegs. Genauer bei Pfullingen am Schönbergturm, den ich aus der Kindheit nur unter dem kuriosen Namen “Lange Unterhosen” kannte. Der Turm besteht eigentlich aus 2 Türmen mit einer Verbindung oben – sieht also aus wie eine Hose.
Besonders gute Landschaftsfotos waren aufgrund von Tageszeit und Wetter nicht zu machen, aber sehr wohl Makro-Fotos der tierischen Wiesenbewohner. Das unterste Foto entstand am Sonntag im Höhenpark.